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A Man With an Axe — To Wake Up the Dead

Während die Revolution in Deutschland weiterhin entschlafen ist, tun sich in fremden Ländern seltsame Dinge:

[Moscow, 6/13/16] Law enforcement officers noticed a suspicious man near the [Lenin’s] mausoleum, who carried an axe. After the detention of 54-year-old suspect interesting details were discovered.
It turned out that a resident of the Rostov region, arrived in the capital with the intention to “deal” with Vladimir Lenin. He told officers he was going to “close” the mausoleum and “wake up” the dead.

Die Bullen haben den Genossen in eine Psychiatrie gesteckt – bereits im stalinistischen Rußland eine gängige »Behandlung« für aufständische Arbeiter.

Mögen die Herrschenden im Kreml und überall zittern:
FREIHEIT FÜR DEN AXT-GENOSSEN!
WAKE UP THE DEAD! WAKE UP THE PROLETARIAT!

 

(Ein kleiner Vorgeschmack auf die AXT#7… Und, ja, vielleicht stellen wir die AXT#6 noch online. Schreibt bis dahin eine E-Mail, dann schicken wir Euch welche zu. Vielleicht.)

Rechthaberei & Paranoia

Die Aufforderung, die eigene Meinung absolut zu setzen, ist Seelenbalsam für den sich ausbreitenden Typus des enthemmten Subjektivisten. Das nachbürgerliche Subjekt, das es zum rechthaberischen Politisieren treibt, kompensiert seine reale Ohnmacht durch die affektive Besetzung der eigenen Meinung, deren triumphale Inszenierung das Gefühl verschafft, zu denen zu gehören, die wissen, wo es lang geht.

Warum behauptet der Nachbürger David Schneider über die AfD zu reden, wo die Stalinisten-Sekte “Bahamas” doch sich selber im Spiegel erkennen müßte? Die Antwort lesen sie mal wieder nicht bei Justus Wertmüller, sondern Siggi Freud.