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Rechthaberei & Paranoia

Die Aufforderung, die eigene Meinung absolut zu setzen, ist Seelenbalsam für den sich ausbreitenden Typus des enthemmten Subjektivisten. Das nachbürgerliche Subjekt, das es zum rechthaberischen Politisieren treibt, kompensiert seine reale Ohnmacht durch die affektive Besetzung der eigenen Meinung, deren triumphale Inszenierung das Gefühl verschafft, zu denen zu gehören, die wissen, wo es lang geht.

Warum behauptet der Nachbürger David Schneider über die AfD zu reden, wo die Stalinisten-Sekte “Bahamas” doch sich selber im Spiegel erkennen müßte? Die Antwort lesen sie mal wieder nicht bei Justus Wertmüller, sondern Siggi Freud.

copy & paste: Flugschrift “Szene bizarr — Kaffeetisch und Tristeza geben Durruti posthum Hausverbot”

Ein Genosse aus der ehemaligen ‘Magazin’-Redaktion macht sich über die berliner linke Szene lustig, namentlich über die “Definitionsmacht”: Szene bizarr – Kaffeetisch und Tristeza geben Durruti posthum Hausverbot – Spanische Revolution möglicherweise ungültig.

Materialien zur Kritik der “Definitionsmacht” finden sich hier.